9. – 10. Schuljahr

Martina Flath

Eine Krise mit Langzeitwirkungen?

Die demographische Entwicklung in Russland

Die Schlagzeilen der Medien zur Bevölkerungsentwicklung in Russland im 21. Jahrhundert sind vielseitig, aber meist negativ besetzt: „Dem größten Land der Erde gehen die Menschen aus, „Schlechte Chancen auf ein langes Leben oder „Der kleine Babyboom. Wo die Probleme in der demographischen Entwicklung Russlands liegen und welche Ursachen und Lösungsansätze sich erkennen lassen, erarbeiten die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Materialien dieser Unterrichtseinheit.

Sachanalyse
Um die Problematik der Bevölkerungsentwicklung in Russland zu verstehen, ist ein Blick auf die demographische Entwicklung bis 1991 notwendig. Die Einwohnerzahl in der Sowjetunion war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stets gewachsen. Zur Volkszählung 1989 hatte die Sowjetunion 287 Mio. Einwohner. Dies entsprach 5,6% der Weltbevölkerung, die auf rund 17% der Festlandsfläche der Erde lebten.
Allein die Russische Föderative Sozialistische Sowjetrepublik (das heutige Russland) hatte 1989 eine Einwohnerzahl von rund 149 Mio. Bis 1991 gab es stets ein positives natürliches Wachstum der Bevölkerung. Die natürliche Reproduktion verlief zwar differenziert zwischen den verschiedenen Regionen des Landes sowie zwischen städtischen und ländlichen Räumen, insgesamt war die Geburtenrate aber größer als die Sterberate. Zwischen 1987 und 1989 betrug das Bevölkerungswachstum in der Russischen Föderativen Sozialistischen Sowjetrepublik 1,5%.
Bevölkerungsentwicklung nach 1991
Die Auswirkungen des gesellschaftlichen Transformationsprozesses in Russland auf die Bevölkerungsentwicklung waren und sind gravierend. Die Einwohnerzahl sank von 149 Mio. (1991) auf 144 Mio. (März 2016). Während in Deutschland der demographische Wandel zu Beginn der 1970er-Jahre begann und sich über drei Jahrzehnte und mehr entwickelte, ist diese Entwicklung in Russland innerhalb eines Jahrzehnts erfolgt. Der demographische Wandel hat sich damit in Russland so schnell vollzogen wie in keinem anderen Staat der Welt und wurde deshalb als ausgesprochen intensiv und dramatisch erlebt.
Vielfältige Gründe für den demographischen Wandel
„Die Gründe [für den demographischen Wandel] sind vielschichtig. Durch die politischen und wirtschaftlichen Umbrüche in den 1990er-Jahren standen viele Russen vor den Trümmern ihrer Existenz. Tausende hatten ihren Arbeitsplatz verloren und waren in die Armut abgerutscht. Viele Paare entschieden sich vorerst gegen Nachwuchs und jahrelang kamen weniger Kinder zur Welt als zu sowjetischen Zeiten (vgl. Müller/Klingholz 2014, S. 5).
Die Erklärungsansätze dürften allerdings differenzierter sein. Nicht nur materielle Nöte und unsichere Zukunftsperspektiven verhinderten Familiengründungen und die Geburt von Kindern, sondern auch drastische Kürzungen der Sozialausgaben und das marode Gesundheitssystem. Weitere Gründe sind: Die Frauen sind selbstständiger und verschieben den Kinderwunsch. Die neu gewonnenen persönlichen Freiheiten des Bürgers führen zu individuelleren Lebensentwürfen. Russland besitzt weltweit eine der höchsten Abtreibungsraten (s. Abb. 1 🔎 ).
Zuwanderung aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion
Der natürliche Bevölkerungsrückgang wäre noch viel drastischer gewesen, wenn nicht in den 1990er-Jahren rund 6 Mio. registrierte Zuwanderer nach Russland gekommen wären. Dann hätte Russland durch den Überschuss an Gestorbenen wahrscheinlich beinahe 13 Mio. Menschen verloren (vgl. Müller/Klingholz 2014, S. 5).
Die Zuwanderer waren zum großen Teil ethnische Russen, die aus den anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion im Zuge der dortigen Entrussifizierung nach Russland gekommen sind.
Anstieg der Geburten das russische Wunder?
Die tiefe demographische Krise, in der Russland seit den 1990er-Jahren steckt, rief seit Anfang der 2000er-Jahre auch die Politik auf den Plan. Beispielhaft dafür stehen die Aussagen von Wladimir Putin: „Das Überleben der Nation ist in Gefahr (2000) und „Zunächst einmal müssen wir dafür sorgen, dass die Sterberate abnimmt. Dann brauchen wir eine vernünftige Einwanderungspolitik und mehr Geburten (2006).
Im Jahr 2007 beschloss die russische Regierung ein Maßnahmenpaket, um Anreize für die Geburt von Kindern zu schaffen und so die Geburtenrate anzuheben. Die guten Einnahmen des russischen Staates durch die hohen Preise auf dem Rohstoffmarkt Mitte der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts ermöglichten der russischen Regierung, für Frauen durch materielle Zuwendungen Anreize zur Geburt von Kindern zu schaffen.
Babyboom als Folge des Mutterschaftskapitals?
Das Maßnahmenpaket umfasst das sogenannte Mutterschaftskapital von etwa 7500 Euro, das Mütter ab dem zweiten Kind erhalten. Es wird nicht bar ausgezahlt, sondern als Zertifikat vergeben. Dieses können Eltern zwischen dem 4. und 25. Geburtstag des Kindes nutzen, und zwar für die Ausbildung des Kindes, die medizinische Versorgung, die Verbesserung der Wohnsituation, zum Teil auch als Zuschuss für die Rente der Mütter. Der russische Staat bezuschusst außerdem die Kindergartengebühren, zahlt Geburtenprämien und erhöhte das Elterngeld.
Die Fertilitätsrate stieg daraufhin an. Unklar ist allerdings, wie anhaltend die Entwicklung sein wird. Der kleine Babyboom kann unterschiedlich interpretiert werden, ohne auf Ungenauigkeiten im Zensus 2010 und evtl. Fehler in Datenerhebungen einzugehen.
Es kann davon ausgegangen werden, dass viele Frauen die Gelegenheit ergriffen haben, sich nun den Kinderwunsch zu erfüllen, nachdem sie diesen über Jahre wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage verschoben hatten. Mitte der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts hatte sich für viele Russen die Einkommenslage verbessert. Zwischen den Extremen der Reichen und Armen etablierte sich eine Mittelschicht, die sich eine gute Wohnung, Urlaubsreisen ins Ausland und eben auch ein bis zwei Kinder leisten konnte und wollte. Das Maßnahmenpaket der russischen Regierung setzte an dieser Stelle einen zusätzlichen positiven Impuls.
Außerdem scheint auch wieder der Wunsch nach einem zweiten Kind zu bestehen. Das zeigt sich darin, dass in der Gruppe der 35 – 39-jährigen Frauen, die sich also dem Ende der fertilen Phase nähern, 2002 fast die Hälfte erst ein Kind geboren hatte. Diese Zahl war 2010 auf unter 40% gesunken. Darüber hinaus muss berücksichtigt werden, dass erhebliche regionale Unterschiede in der Fertilitätsrate Russlands existieren.
Zurück auf Reproduktionsniveau?
Allerdings besteht in Russland, ähnlich wie in Deutschland und anderen westlichen Industrieländern, bereits eine zu schmale demographische Basis im Bereich der Elterngeneration, was eine demographische Wende nahezu unmöglich erscheinen lässt.
Auch das 2013 aufgelegte Maßnahmenpaket zur Förderung von Familien dürfte dabei wenig hilfreich sein. Es fördert bezahlte Erziehungszeiten, den Zugang zu günstigem Wohnraum und zu Krediten sowie Großfamilien. „Das politische Ziel ist es, die Fertilitätsrate bis 2025 wieder auf über zwei zurückzubringen. Damit würde Russland abermals Demographiegeschichte schreiben. Denn von einer Fertilitätsrate von unter 1,2 zurück auf Reproduktionsniveau hat es noch kein Land dieser Welt geschafft (vgl. Müller/Klingholz 2014, S. 13).
Lebenserwartung steigern
Ein weiteres Merkmal der demographischen Krise Russlands ist die geringe Lebenserwartung, vor allem von Männern. Deren Lebenserwartung ist die niedrigste in Europa und lag in den 1990er-Jahren sogar unter 60 Jahren (s. Tab. 1 🔎 und 2 🔎 ). Das ist eine geringere Lebenserwartung als beispielsweise in Bangladesch.
Auch hier sind die Ursachen und Erklärungsansätze vielschichtig: die schnelle Ausbreitung von Infektionskrankheiten wie HIV und Tuberkulose in den 1990er-Jahren, der Konsum von Alkohol und Drogen, die hohe Anzahl von Sterbefällen aufgrund von Verkehrsunfällen, Morden und Suizid, die für Arme problematischen Zuzahlungen für medizinische Behandlungen und Medikamente, das geringe Gesundheitsbewusstsein (vgl. Müller/Klingholz 2014, S. 14).
Das Gesundheitssystem muss dringend und umfassend modernisiert werden. Ebenso wie die Einführung einer gesetzlichen Krankenversicherung wurde dies auch in Angriff genommen. Mit dem Wertverfall des Rubels und dem Wirtschaftsembargo der EU sind viele dieser Maßnahmen allerdings seit 2014 wieder ins Stocken geraten.
Zuwanderung eine Lösung?
Aufgrund der negativen natürlichen Bevölkerungsentwicklung benötigt Russland dringend Zuwanderer. Während in sowjetischer Zeit zielgerichtet und planmäßig Russen in anderen Unionsrepubliken im Zuge der Russifizierung der Sowjetunion angesiedelt wurden und diese in den 1990er-Jahren für Wanderungsgewinne sorgten, ist diese Quelle in der Zwischenzeit versiegt. Die russische Regierung unterstützte die Migration nach Russland in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts nicht. Es herrschte eher Ablehnung gegenüber Arbeitsmigranten vor und es gab eine strenge Registrierungspflicht innerhalb von 72 Stunden.
Die Arbeitsmigranten kamen vorrangig aus den Staaten Mittelasiens, vor allem aus Tadschikistan, Kirgistan und Usbekistan. Viele Arbeitsmigranten lebten und arbeiteten aber illegal in Russland, um das Überleben ihrer Familien im Heimatland zu sichern. Auch wenn die Zahlen der Migrationsbehörde wenig belastbar sind, dürfte sich Ende 2014 die Zahl der Arbeitsmigranten auch ohne Aufenthaltsgenehmigung im niedrigen zweistelligen Millionenbereich bewegt haben.
Mit einem migrationspolitischen Konzept versucht die russische Regierung seit 2012, die Zuwanderung neu zu beleben und gleichzeitig zu regulieren. Russland wird zum Zuwandererland erklärt. Diese neue Weichenstellung in der Migrationspolitik erscheint richtig und notwendig, da Berechnungen prognostizieren, dass zwischen 2007 und 2025 die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter um 15 Millionen sinken wird.
Eine neuere Entwicklung im Jahr 2016 ergibt sich aus der Wirtschaftskrise und dem Wertverlust des Rubels. Es fehlt an Jobs für die meist nur gering qualifizierten Arbeitsmigranten. Außerdem reduzierte sich deren Einkommen durch die Rubelkrise zum Teil drastisch. Damit bleibt zu wenig Geld zur Transaktion ins Heimatland. Einerseits lohnt es sich nicht mehr, von der Familie getrennt zu leben und in Russland zu arbeiten. Andererseits gibt es im Heimatland keine Jobs. Es ist davon auszugehen, dass Russland nach der Wirtschaftskrise wieder ein attraktiver Arbeitsmarkt für Migranten werden wird.
Didaktische Analyse
Die Menschen werden immer weniger und die Gesellschaft immer älter. Die Prognosen für Russland sehen schlecht aus. Das Phänomen „demographischer Wandel hat längst viele weitere Industriestaaten im Griff. Die heutige Schülergeneration ist die Generation, die sich mit den Folgen des demographischen Wandels auseinandersetzen muss. Die Demographie von Staaten ist daher stets ein bedeutendes Thema im Geographieunterricht und hat Eingang in die Lehrpläne gefunden. Denn die Bevölkerungsentwicklung und die Bevölkerungsstruktur von Staaten ist ein raumprägender und raumverändernder Faktor, der zu tiefgreifenden Veränderungen führt.
Die demographische Entwicklung Russlands ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, sich mit vergangenen und gegenwärtigen humangeographischen Strukturen in Räumen zu beschäftigen. Außerdem können sie dadurch das Zusammenspiel von Geburten, Sterbefällen und Migration verstehen. Zudem können auch in besonderer Weise Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowie Zukunftsperspektiven der demographischen Entwicklung Russlands und Deutschlands betrachtet werden. Aber auch das Zusammenwirken von Faktoren in humangeographischen Systemen am Beispiel der Bevölkerungspolitik kann an diesem Thema nachvollzogen sowie regionalgeographische Kenntnisse erworben werden.
Die demographische Entwicklung Russlands ermöglicht vielfältige Thematisierungsmöglichkeiten im Unterricht und zeichnet sich durch die Aktualität aus. Das Beispiel kann genutzt werden, um die ungleiche Entwicklung der Weltbevölkerung zu veranschaulichen und aufzuzeigen, dass Migration in den kommenden Jahren für viele Industriestaaten ein wichtiges Thema sein wird. Ein Perspektivwechsel nach Deutschland kann genutzt werden, um die Maßnahmen der Bevölkerungspolitik in Russland besser zu beurteilen.
Die Schwerpunkte dieses Unterrichtsbeispiels liegen in den Kompetenzbereichen „Fachwissen, „Kommunikation und „Erkenntnisgewinn durch Methoden. Fokussiert werden hier in erster Linie die Informationsgewinnung aus Statistiken und Diagrammen sowie die Auswertung von Bevölkerungspyramiden.
Aufgrund der Fülle an Informationen zur demographischen Entwicklung in Russland wurden die Arbeitsblätter auf die wesentlichen Merkmale begrenzt und schülergerecht aufgearbeitet.
Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler können
Fachwissen
  • die Einwohnerzahlen Russlands mit anderen Staaten vergleichen,
  • die Stellung der Bevölkerung Russlands in der Welt ermitteln,
  • die Entwicklung der Geburten- und Sterberaten vergleichen,
  • die Veränderungen der Geburten pro Frau beschreiben,
  • Veränderungen bei den Geburtenzahlen erklären,
  • die Entwicklung der Lebenserwartung in Russland beschreiben und Auswirkungen benennen,
  • die Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen Männern und Frauen erklären,
  • die Lebenserwartung in Russland mit der Lebenserwartung in anderen Staaten vergleichen,
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Altersstruktur in Russland und in Deutschland erläutern.
Erkenntnisgewinnung/Methoden
  • Tabellen und Diagramme mit statistischen Daten zur Bevölkerung auswerten,
  • Informationen aus Bevölkerungsdiagrammen gewinnen und diese vergleichen,
  • Diagramme unter vorgegebener Fragestellung interpretieren.
Kommunikation
  • sich fachsprachlich korrekt austauschen,
  • die Bevölkerungsentwicklung, die Lebenserwartung und die Altersstruktur der Bevölkerung diskutieren,
  • ihre Ergebnisse adressatengerecht präsentieren,
  • eine Rückmeldung geben zur Präsentation von Arbeitsergebnissen nach vorgegebenen Kriterien.
Beurteilung/Bewertung
  • die Aussage „Das Überleben der Nation ist in Gefahr begründen,
  • Stellung nehmen zur Frage „Bevölkerungsentwicklung in Russland eine Krise mit Langzeitwirkungen?.
Methodische Analyse
Der Einstieg in das Thema „Demographische Entwicklung Russlands kann über Schlagzeilen aus den Medien zur Bevölkerungsentwicklung in Russland erfolgen, wie beispielsweise „Schlechte Chancen auf ein langes Leben oder „Dem größten Land der Erde gehen die Menschen aus.
Denkbar wäre auch, dass die Schülerinnen und Schüler Bilder von einer Menschenmenge in Russland gezeigt bekommen, die deutlich die Alterung der Gesellschaft widerspiegelt, um einen Lernanlass zu schaffen. Zudem empfiehlt es sich, Russland zu verorten und die geographische Lage zu beschreiben.
Im Unterrichtsgespräch sollte im Einstieg durch gezielte Impulse gemeinsam die Frage „Bevölkerungsentwicklung in Russland eine Krise mit Langzeitwirkungen? aufgeworfen werden, die dann in der Sicherungsphase erneut aufgegriffen werden kann.
Erarbeitungsphase
In der Erarbeitungsphase bearbeiten zunächst alle Lernenden Arbeitsblatt 1 🔎, um die Stellung Russlands innerhalb der bevölkerungsreichsten Staaten der Erde im Wandel der Zeit nachzuvollziehen. Anschließend beschäftigen sie sich arbeitsteilig mit Arbeitsblatt 2 🔎 zur natürlichen Bevölkerungsentwicklung und Arbeitsblatt 3 🔎, das die Lebenserwartung thematisiert.
In Partnerarbeit teilen sich die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse mit und notieren sich jeweils Stichpunkte. Das kooperative Lernen wird hier bewusst genutzt, um eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema zu fördern und den fachsprachlichen Austausch anzuregen. 🔎
Sicherungsphase
In der Sicherungsphase können die Partner ihre Ergebnisse im Plenum präsentieren. Abschließend wird die eingangs formulierte Frage wieder aufgeworfen und in der Klasse diskutiert. Durch Impulse der Lehrkraft kann gezielt auf die Langfristigkeit des demographischen Transformationsprozesses, die Zusammenhänge von Geburten, Sterbefällen und Migration sowie auf die Wirksamkeit der Bevölkerungspolitik in Russland eingegangen werden.
Um die Zusammenhänge der einzelnen Variablen der demographischen Grundgleichung zu veranschaulichen, kann in der Sicherungsphase ein Tafelbild mit einem Trichter (s. Abb. 2 🔎 ) angelegt werden, der die gegenseitige Beeinflussung der Variablen aufzeigt.
Literatur und Internetquellen
Gossudarstwennaja Duma Federalnowo Sobranija Rossiskoi Federazii (2013): Konzepzija gossudarstwennoi semeinoi politiki Rossiskoi Federazii na period do 2025 goda (obschtschestwennyi projekt). Moskau.
Maier, A. (2014): Analyse: Russlands „Gastarbajtery. Einwanderung und Migrationspolitik in der Russischen Förderation, http://www.bpb.de/internationales/europa/russland/196786/analyse-russlands-gastarbajtery (letzter Zugriff: 13.04.2017)
Marin, B. (2010): Mutterschaftskapital. In: Der Standard vom 06.04.2010, http://derstandard.at/1269448927940/Mutterschaftskapital (letzter Zugriff: 13.04.2017)
Müller, R. und Klingholz, R. (2014): Russland neu gezählt. Was die jüngsten Zensusergebnisse über Russlands Bevölkerungsentwicklung verraten. Berlin: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung
Sievert, S., Klingholz, R. und Sacharow, S. (2011): Die schrumpfende Weltmacht. Die demographische Zukunft Russlands und der anderen post- sowjetischen Staaten: Berlin: Berlin- Institut für Bevölkerung und Entwicklung
Steiner, E. (2016) Russland schickt Millionen Einwanderer nach Hause. In: Welt Online vom 07.06.2016, https://www.welt.de/wirtschaft/article156018716/Russland-schickt-Millionen-Einwanderer-nach-Hause.html (letzter Zugriff: 13.04.2017)
Abb. 1: Die Geburtenrate lag um 2000 bei 1,21 Geburten je Frau, ein historischer Tiefstand mit Folgen für die demographische Entwicklung
© Jiinna/Shutterstock.com
Tab. 1: Die zehn Länder mit der höchsten Lebenserwartung in Europa 2015
Quelle: Eurostat
Tab. 2: Die zehn Länder mit der niedrigsten Lebenserwartung in Europa 2015 (* Werte von 2014)
Quelle: Eurostat
Abb. 2: Tafelbild – Trichter zur Bevölkerungsentwicklung in Russland
Entwurf: M. Flath